Caesarverschlüsselung

Worum geht es?

Die Caesarverschlüsselung ist ein einfaches Verschlüsselungsverfahren. Der Name leitet sich von dem römischen Feldherren Gaius Julius Caesar ab, der diese Art der geheimen Kommunikation für seine militärische Korrespondenz verwendet hat. Es heißt, dass Caesar eine Verschiebung des Alphabetes um drei Buchstaben verwendete. Erleichtert wurde die Methode der Caesarverschlüsselung im 15. Jahrhundert durch die Entwicklung der Chiffrierscheibe.  Dabei wird die innere Scheibe um die Anzahl der verschobenen Buchstaben zur äußeren Scheibe gedreht, wodurch sich die ersetzten Buchstaben ablesen lassen.

Technische Ausführung

In einem Pult  sind zwei Scheiben eingelassen, die sich durch einen Griff jeweils frei drehen lassen.  Die kleinere Scheibe ist in die Größere eingelassen. Auf den Scheiben ist jeweils das Alphabet abgedruckt, um den Code entschlüsseln zu können.

Geheimcode

Worum geht es?

Eine runde Platte mit vielen, vielen Buchstaben, und darauf soll ein zusammenhängender Text zu finden sein? Mit Hilfe der Dechiffrierscheibe gar kein Problem! Diese wird einfach auf die Buchstabenplatte gelegt, und schon kann einer von insgesamt sogar 4 Texten problemlos durch die ausgesparten Löcher abgelesen werden. Der Trick dabei ist, dass die Scheibe nur die Buchstaben sichtbar lässt, die für das Lesen des Textes nötig sind und alle anderen Buchstaben abgedeckt werden. Dreht man die Platte um 90° weiter wird der nächste Text sichtbar. Mit Hilfe dieses Systems können mehrere geheime Botschaften gleichzeitig übermittelt werden.

Technische Ausführung

Bei den Buchstabenplatten handelt es sich um einen Druck auf Forex-Platten, die in eine Vertiefung, welche in den Kubus gefräst ist, eingelegt wird. Die Dechiffrierscheibe ist aus Kunststoff gefertigt. Die Löcher werden jeweils an den richtigen Stellen ausgespart, um den Text lesen zu können.ertigt. Die Löcher werden jeweils an den richtigen Stellen ausgespart, um den Text lesen zu können.

T9

Worum geht es?

T9 kombiniert die verschiedenen Buchstabengruppen, die auf einer Handytastatur vorhanden sind, mit einem Wörterbuch mit automatischer Texterkennung. Es wählt auf Grund der Tastenkombination zunächst jenes Wort aus, welches am wahrscheinlichsten verlangt wird. Vereinfacht wird das System dadurch, dass jede Folgebetätigung der Tasten nur einer geringeren Anzahl von sinnvollen Wörtern entspricht. Jedes Wort hat somit in jeder Sprache jeweils eine genau bekannte Wahrscheinlichkeit, durch eine Tastenkombination aufzutreten.

Technische Ausführung

Ein Touchscreen-Monitor ist in eine Informationssäule eingelassen. Der dazugehörige  Computer und die dazugehörige Technik ist durch eine verschließbare Tür auf der Rückseite der Säule erreichbar. Die verschlüsselten Texte können einfach und beliebig im Programm ausgetauscht werden.