Das Galton Brett ist ein mechanisches Modell zur Veranschaulichung der Binominalverteilung, einer Wahrscheinlichkeitsverteilung, die in vielen Zufallsexperimenten eine Rolle spielt.
Auf dem Exponat befindet sich eine Öffnung, in die man mehrere Kugeln nacheinander stecken muss. Die Kugeln bahnen sich nun ihren Weg durch das Labyrinth aus Sechsecken und landen am Ende in einer der sieben Kammern. Der Besucher kann hier nachverfolgen, wo jeder Ball statisch landen könnten. Durch eine Hebelfunktion können die Bälle die Kammern wieder verlassen und das Experiment kann von neuem gestartet werden.
Mengenverhältnisse sollen bildlich dargestellt werden. In einem Zylinder befinden sich zwischen vielen gelben Kügelchen ein paar schwarze, die ein Prozent der gesamten Menge darstellen.
Das Geburtstagsparadoxon ist ein Beispiel dafür, dass bestimmte Wahrscheinlichkeiten intuitiv häufig falsch eingeschätzt werden: Befinden sich in einem Raum mindestens 23 Personen, dann ist die Chance, dass zwei oder mehr dieser Personen am gleichen Tag Geburtstag haben, größer als 50%.
Ausgehend von der Schwierigkeit mit einer verbogenen Münze (also ungleichen Chance) ein faires Ergebnis zu erziehelen, ist dieses Exponat entstanden.
Die Münze muss mehrfach geworfen und die verschiedenen Ergebnisse - Adler/Adler, Adler/Zahl, Zahl/Adler oder Zahl/Zahl - gezählt werden. Adler/Adler und Zahl/Zahl werden nicht gewertet und so kann man trotz ungleicher Voraussetzungen eine faire Lösung herbeiführen.
Dieses Problem spielt eine große Rolle in der Wissenschaft, wenn man versucht aus verschiedenen, eher unzuverlässigen Quellen echt Zufallszahlen zu erhalten.